Der Flirt am Arbeitsplatz / im Job
Vorsicht! So mancher Flirt am Arbeitsplatz wurde schon als sexuelle Belästigung aufgefasst. Insbesondere das Flirten mit Untergebenen wird oft als belästigend empfunden, das Kokettieren mit Vorgesetzten als unangebracht. Aber das sind Extrembeispiele. Die meisten - insbesondere die haltbarsten - Beziehungen entstehen am Arbeitsplatz, denn man läuft tagtäglich den gleichen Menschen über den Weg, und es bieten sich viele Möglichkeiten, wenn man auf Partnersuche ist, sich kennenzulernen. Oftmals ist auch der Umgang förmlicher, etwa weil man sich siezt. Das kann von unschätzbarem Vorteil sein, denn Förmlichkeit ist eine gute Grundlage, um eventuell unangenehme Situationen diskret zu behandeln. Nutzen Sie gemeinsame Pausen und unterhalten Sie sich ungezwungen mit dem Gegenüber Ihres Interesses. Sondieren Sie das Gesprächsterrain nach gemeinsamen Themen. Seien Sie nicht aufdringlich. Ein Schritt zuviel kann zu einer deutlichen Trübung des kollegialen Miteinanders führen. Überraschen Sie mit kleinen höflichen Diensten, fragen Sie, ob Sie jemandem einen Kaffee mitbringen können oder etwas aus der Kantine oder dem Schnellrestaurant von nebenan.
Sind Sie jemandem vorgesetzt, haben Sie es einfacher. Aber: Achten Sie immer darauf, daß Ihr Untergebener stets als erster einen Schritt macht, Sie müssen hier eine weit passivere Rolle einnehmen. Im Zweifelsfalle verlegen Sie Ihre Flirtaktionen an einen Ort ausserhalb des Betriebes. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn Sie jemanden nach Feierabend abpassen und ihn oder sie auf ein Gespräch einladen. Seien Sie dabei immer höflich, und es kann nichts passieren. Die Höflichkeit ist Ihr doppelter Boden. Und wenn es gar nicht anders geht: Schreiben Sie einen Brief. Er ist nach wie vor der diskreteste Weg, seine Sympathie zu vermitteln und auch der diskreteste Weg, sein Desinteresse kundzutun.
Wie flirte ich erfolgreich auf der Strasse?
Foto: Konstantin Gastmann / aboutpixel.de
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